Ich funktioniere nur noch: Wie Du aus dem Dauerstress zurück zu Dir selbst findest
Vielleicht kennst Du dieses Gefühl:
- Du bist ständig beschäftigt, aber selten wirklich bei Dir
- Du erledigst vieles automatisch
- Pausen fühlen sich ungewohnt oder sogar „falsch“ an
- Du hast das Gefühl, nur noch zu reagieren statt zu leben
Und irgendwann entsteht diese leise Frage: „Wann bin ich eigentlich aus meinem eigenen Leben rausgerutscht?“
Wenn Funktionieren zum Normalzustand wird
Das Leben im Funktionsmodus fühlt sich oft nicht dramatisch an. Es ist eher ein schleichender Prozess.
Du kümmerst Dich um Dinge, übernimmst Verantwortung, bist zuverlässig – und genau das wird nach und nach zur Gewohnheit. Dabei rückt etwas anderes immer weiter in den Hintergrund: Du selbst.
Wie dieser Zustand entsteht
Meist beginnt es nicht bewusst. Oft sind es viele kleine Schritte:
- immer erreichbar sein
- selten Nein sagen
- Verantwortung für andere übernehmen
- eigene Bedürfnisse verschieben
- „erst die anderen, dann ich“ leben
Mit der Zeit entsteht daraus ein Muster, in dem Du zwar funktionierst – aber Dich selbst kaum noch wahrnimmst.
Der stille Preis des Funktionierens
Das Schwierige ist: Nach außen wirkt dieses Leben oft „gut organisiert“. Doch innerlich passiert etwas anderes:
- Du bist schneller erschöpft
- Du hast weniger Zugang zu Deinen Gefühlen
- Du spürst Dich selbst nur noch in Momenten der Ruhe (wenn sie überhaupt da sind)
- und Du entfernst Dich Schritt für Schritt von Deinen eigenen Bedürfnissen
Wenn Du hier aussteigen möchtest, dann sind die untenstehenden Impulse vielleicht genau das Richtige für Dich:
Wege, wie du wieder mehr bei dir ankommst
1. Annehmen, was ist
Wir kämpfen so häufig gegen das Leben und vor allen Dingen gegen uns selbst. Ich möchte Dich einladen, für ein paar Momente einfach annehmen, wie Dein Leben gerade ist. Bunt, trist, voll mit To Do´s, langweilig, stressig. Vielleicht bist Du durch diese Aussage etwas irritiert und fragst Dich: „Wie soll ich bitteschön etwas annehmen, was ich nicht haben möchte?“ Doch jeder Kampf macht müde und nährt all das, was Du eigentlich gar nicht (mehr) haben willst. Was wäre, wenn alles so sein dürfte, wie es gerade ist? Was verändert sich dadurch in Dir?
2. Nimm Dich wieder wahr
Meistens sind wir so mit unserem vollgepackten Alltag beschäftigt, dass wir tatsächlich vergessen, uns um den wichtigsten Menschen zu kümmern: nämlich um uns selbst. Nimm Dir täglich ein paar Momente Zeit und frage Dich: Wie geht es mir? Wie fühle ich mich gerade? Was brauche ich, damit es mir jetzt in diesem Moment gut geht?
3. Kümmere Dich um Deinen Körper
Vielleicht kennst Du auch den Spruch: „Gesunde Menschen haben 1000 Wünsche, ein Kranker hat nur einen.“ Das trifft den Kern, denn ohne unsere Gesundheit läuft nichts. Daher achte auf ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und genügend Schlaf. Sei achtsam, was Deinem Körper gut tut. Dein Körper sendet Dir ständig Impulse. Wenn Du gerade gesundheitliche Probleme hast, frage Dich: „Was braucht besonders Zuwendung?“ Auf was möchte er Dich aufmerksam machen? Der Körper ist der Spiegel unserer Seele.
4. IST-Zustand vs SOLL-Zustand
5. Höre auf, Dich zu vergleichen
Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir uns mit anderen Menschen vergleichen. Doch meist vergleichen wir uns mit den Menschen, die das haben, was uns fehlt. Doch hast Du schon einmal daran gedacht, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann? Es ist sinnlos, sich zu vergleichen, weil wir alle unterschiedlich sind. Frage Dich stattdessen: „Warum finde ich das an dieser Person so toll?“ Was steckt da für eine Sehnsucht dahinter?
6. Kommuniziere klar, was Du willst
Beschäftige Dich mit Deinen Bedürfnissen und Wünschen und tritt für diese ein. Überwinde hierfür Deine Ängste und ziehe Grenzen auf. Nicht für andere, sondern für Dich. Kommuniziere Deine eigenen (Belastungs-)grenzen, vorallem auch Dir selbst gegenüber. Stoppe den inneren Kritiker in Dir und identifiziere Dich nicht länger mit ihm.
7. Raus aus dem Funktionsmodus: Komme Deinen Glaubenssätzen auf die Spur
Um Dir selbst zu begegnen, ist es unabdingbar, Dich mit Deinen Glaubenssätzen zu beschäftigen. Glaubenssätze sind die Brille, durch die wir auf unser Leben schauen. Sie färben unsere Realität und bestimmen daher im Wesentlichen, wie wir uns fühlen und verhalten. Oftmals steckt hinter dem Funktionieren folgende Überzeugung: „Nur wenn ich leiste, bin ich liebenswert“
Es ist wichtig, Glaubenssätze zu entmachten und neue Erfahrungen zu generieren.
Warum mein Coaching Dir in dieser Situation helfen kann
Wenn Du das Gefühl hast, nur noch zu funktionieren, Dich selbst im Alltag zu verlieren oder kaum noch Zugang zu Deinen eigenen Bedürfnissen zu haben, kann es sehr schwer sein, alleine wieder herauszufinden.
Genau hier setzt mein Coaching an. Im Coaching schaffen wir gemeinsam einen Raum, in dem Du nicht funktionieren musst – sondern einfach Du selbst sein darfst. Wir schauen nicht nur auf Symptome wie Stress, Selbstzweifel oder Überforderung, sondern auf das, was dahinter liegt.
Du lernst wieder zu erkennen:
- was Du wirklich brauchst
- wo Deine Grenzen liegen
- warum Du Dich oft selbst zurückstellst
- und wie Du Schritt für Schritt wieder in Kontakt mit Dir kommst
Dabei geht es nicht um schnelle Lösungen oder Selbstoptimierung, sondern um echte Veränderung in Deinem Alltag.
Gerne unterstütze ich Dich auch in einem 1:1 Coaching. Melde Dich gerne für ein unverbindliches Kennenlerngespräch.
